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Die soziale Pflegeversicherung

In Deutschland können rund zwei Millionen Menschen wegen Krankheit oder Behinderung die alltäglichen Aufgaben nicht mehr selbstständig meistern. Die 1995 eingeführte soziale Pflegeversicherung soll das Risiko der Hilfsbedürftigkeit zumindest teilweise abfedern.

Die Pflegeversicherung ist eine Pflichtversicherung. Träger der gesetzlichen sozialen Pflegeversicherung sind die Pflegekassen. Sie sind jeweils unter dem Dach der entsprechenden Krankenkassen angesiedelt. Privat Versicherte müssen eine private Pflegeversicherung abschließen.

Gesetzlich Krankenversicherte zahlen einen vom Einkommen abhängigen Beitrag an ihre Pflegekasse. Der Beitragssatz liegt bei 1,7 Prozent des beitragspflichtigen Einkommens. Mit Ausnahme des Bundeslandes Sachsen teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer diesen Beitrag je zur Hälfte. Kinderlose Versicherte müssen seit 1. Januar 2005 einen Zuschlag von 0,25 Prozentpunkten leisten

 

Bevor Leistungen aus der Pflegeversicherung in Anspruch genommen werden können, muss der Pflegebedürftige einen entsprechenden Antrag bei seiner Krankenkasse stellen. Die beauftragt einen Gutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK), den Betroffenen zu untersuchen und je nach festgestelltem Pflegeaufwand eine von drei Pflegestufen vorzuschlagen. Diese richtet sich ausschließlich an den zeitlichen Anforderungen für die Pflege aus. Als pflegerische Leistungen gelten Hilfe bei der Körperpflege, der Ernährung und der Mobilität sowie der hauswirtschaftlichen Versorgung.

 

Ist eine Betreuung durch Angehörige nicht oder nicht vollständig möglich, können ambulante Pflegedienste die Pflege übernehmen. Deren Einsatz wird von den Pflegekassen als so genannte Sachleistung gestaffelt nach Pflegestufen übernommen. Pflegegeld für die private Betreuung und Sachleistung für den Pflegedienst können aber auch miteinander kombiniert werden.

Die Pflegeversicherung erbringt ihre Leistungen als Geld- oder Sachleistungen.Kann der Pflegebedürftige zu Hause von Angehörigen gepflegt werden, erhält er ein der jeweiligen Pflegestufe entsprechendes Pflegegeld.

 

 

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