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Pflegestufen in der sozialen Pflegeversicherung

Als pflegebedürftig gelten Versicherte, die voraussichtlich mindestens für sechs Monate in Folge in erheblichem Maße Hilfe bei den Verrichtungen des täglichen Lebens brauchen.

Maßgebend dafür, welche Leistungen Pflegebedürftige erhalten, ist der Grad ihrer individuellen Hilfebedürftigkeit. Die Pflegekasse lässt durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) den Hilfsbedarf feststellen und eine entsprechende Einstufung empfehlen. Der Gesetzgeber hat drei Pflegestufen festgelegt

 

  • Pflegestufe I = erheblich pflegebedürftige Personen, die bei Körperpflege, Ernährung oder Mobilität mindestens einmal täglich Hilfe benötigen (im Tagesschnitt mindestens 90 Minuten);
  • Pflegestufe II = schwer pflegebedürftige Personen, die mindestens dreimal zu verschiedenen Tageszeiten der Hilfe bedürfen (im Tagesschnitt mindestens drei Stunden);
  • Pflegestufe III = schwerstpflegebedürftige Personen, die rund um die Uhr Hilfe benötigen (im Tagesschnitt mindestens fünf Stunden).


Pflegedienste, die von privaten Verbänden getragen werden, bieten ambulante Pflege und Unterstützung im Haushalt an.

Pflegesachleistung für Pflegedienste ambulant und teilstationär:

  • Pflegestufe I:      440 Euro
  • Pflegestufe II:  1.040 Euro
  • Pflegestufe III: 1.510 Euro

Härtefälle können bis zu 1.918 Euro monatlich erhalten. Stand 01/01/2010

Ambulante Patientenhilfe Delmenhorst Kathrin Stubbe - Mitglied im bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. 

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